Herzlich Willkommen in unserer Praxis!

Hier stellen wir Ihnen wichtige Informationen zu Beginn Ihrer Therapie zur Verfügung. Bitte lesen Sie dieses Information genau durch. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

 

Sie haben von Ihrem Arzt eine Heilmittelverordnung erhalten. Diese Heilmittel können Manuelle Therapie (MT), Krankengymnastik (KG), Massage (KMT) etc. sein.

Als ergänzende Therapiemethoden stehen Wärmeanwendungen (Fango, Infrarotlicht, Heiße Rolle), Kältetherapie, oder Elektrotherapie und Extensionstherapie zur Verfügung, die mit verordnet werden können.

 

Vor Beginn der Behandlung steht die Untersuchung im Vordergrund, diese unterscheidet (UND ergänzt!) sich wesentlich von der des Arztes, da hier vor allem Funktionen (keine statischen Bilder) untersucht bzw. betrachtet werden. Laut Gesetzgeber sind wir verpflichtet eine physiotherapeutische Befundaufnahme zu Beginn der Behandlung durchzuführen und den Behandlungsverlauf zu dokumentieren und zwischendurch erneut unsere Befundaufnahme zu überprüfen. Der Behandlungsverlauf sollte stets an diese Befunde angepasst werden um ein optimales Behandlungsergebnis zu gewährleisten.  

Wir wenden in der Untersuchung und Behandlung von Muskeln, Faszien, Gelenken und Nerven und bei Schmerzen vor allem Techniken der manuellen Therapie an. 

 

Die Regelbehandlungszeit beträgt zwischen 15 - 25 Minuten bei den gesetzlich Versicherten. Sie enthält für die Therapie alle notwendige Aufgaben und ist nicht die eigentliche Behandlungszeit! 

 

Die Terminvergabe, Dokumentation und das Schreiben eines Therapieberichtes, wenn vom Arzt gewünscht, gehört ebenfalls in die Behandlungszeit.

Wir arbeiten in einem 20 minütigen Rhythmus. In akuten Fällen sind auch 25 Minuten möglich. Grundsätzlich können Sie sich noch weitere Behandlungszeit dazu buchen. Dies kann in vielen Fällen sinnvoll sein! Besprechen Sie dies mit Ihrem Therapeuten, sofern Sie dies wünschen. 

Heilmittelverordnungen sind immer verschreibungspflichtig und werden vom Arzt angeordnet.

Eine zusätzliche Therapie erfolgt auf Basis einer Prävention oder kann auch über eine Verordnung eines "Setoralen Heilpraktikers für Physiotherapie" verordnet werden. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse NICHT übernommen und müssen privat bezahlt werden. 

 

Kosten:

Bei gesetzlich Versicherten fällt für jedes einzelne Rezept für Sie eine Rezeptgebühr von 10,-€ + 10% des Rezeptwertes an (zwischen 18,- € und 25,-€). Diese Gebühr ist bitte bis zur 3. Behandlung in bar oder per EC-Karte zu entrichten. Dieses ist eine gesetzliche Bestimmung der Krankenkasse, das Inkasso dafür wurde uns leider auferlegt.

Privatversicherte oder Zusatzversicherte/Selbstzahler erhalten die Rechnung nach Beendigung der Therapie zusammen mit dem Originalrezept.

Sollten Sie eine Behandlung selber bezahlen möchten, dann werden Sie vor Therapiebeginn über die Behandlungskosten informiert. Mit der Honorarvereinbarung wird Ihnen eine verpflichtende Kostenübernahmeerklärung zur Unterschrift vorgelegt.

 

Da wir im privaten Bereich keine Verträge mit Privatversicherungen haben, sind unsere Preise für Privatversicherte und Selbstzahler betriebswirtschaftlich kalkuliert und nicht verhandelbar. Für Beamte zahlt der Staat einen sogenannten "Beihilfesatz", sie gelten als Privatpatienten. Die Beihilfesätze der Beamten liegen bei objektiver Betrachtung weit unterhalb aller Privatsätze. 

Sie eignen sich daher keinesfalls als Grundlage für die Berechnung eines angemessenen Privat-Honorars, auch wenn einzelne private Krankenversicherer (und Zusatzversicherungen) dies aus naheliegenden Gründen ihren Kunden ganz anders zu verkaufen versuchen!

Die Beihilfeverordnungen regeln lediglich den Anspruch zwischen den beihilfeberechtigten Beamten und ihrem öffentlichen Dienstherrn. Die GOÄ ist ausschließlich für Ärzte verbindlich.

Damit gelten für die Preisvereinbarungen zwischen Therapeut und Privatpatient ausschließlich die §§ 611, 612 und 630 c Abs. 3 BGB. Mehr dazu lesen Sie unter:

Infos für privat versicherte Patienten

 

Risikoaufklärung für eine physiotherapeutische/manualtherapeutische Behandlung:

Unter Beachtung der krankheitsabhängigen Gegenanzeigen (Kontraindikationen) und Vorsichtsmaßnahmen, sind bei fachgerechter Anwendung die Risiken in der Physiotherapie als überaus gering einzuschätzen.

 

Trotzdem möchten wir Sie über etwaige Risiken und Nebenwirkungen der Therapie aufklären:

• Zeitweise Verstärkung der Beschwerden, Rückführung in den Akutzustand (normal, selten auch erwünscht, da der Therapeut durch Provokation der schmerzenden Struktur, diese präzise als Auslöser bestimmen kann)

• Hautirritationen und leichte Hämatome

• Übelkeit, Schwindel, Kreislaufirritationen

• Schmerzen

• Frakturen

• Einblutung in Gelenke oder Muskeln

• Alle weiteren Risiken, die körperliche Beanspruchung mit sich bringen kann

 

Zu guter Letzt:

Falls Sie einen Termin nicht einhalten können, bitten wir Sie, diesen unbedingt 24 Stunden vorher abzusagen. Nicht rechtzeitig abgesagte, unentschuldigt nicht wahrgenommene oder versäumte Termine werden Ihnen von uns in Höhe der Versicherungssätze in Rechnung gestellt. 

Wir bemühen uns immer einen Termin weiter zu vergeben, sodass Ihnen keine Kosten entstehen, rufen Sie deshalb bitte auch kurzfristig an, vieles ist möglich! 

 

Ihr Praxis-Team